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Umwelt

Plastik – muss das sein? 
Dich stört die Tatsache, dass wir PET-Flaschen verwenden? Zugegeben, in Zeiten, in denen uns wöchentlich Horrornachrichten vom Sterben der Meere erreichen, fühlen wir uns damit auch nicht wirklich komfortabel. Aus guten Gründen, die wir dir unten erläutern, haben wir uns voerst trotzdem entschieden, dabei zu bleiben, versprechen aber, regelmäßig mögliche Alternativen zu prüfen und abzuwägen.

Warum kein Glas?
Aus Umweltaspekten wären Glasflaschen nur sinnvoll, wenn sie im Rahmen eines Mehrwegkonzepts zum Einsatz kämen. Das würde bedeuten, dass die leeren Glasflaschen per Paketpost an uns zurückgesendet werden müssten, wo wir diese für maximale Sterilität mit kochendem Wasser spülen müssten. Für die Ökobilanz eine Milchmädchenrechnung, denn das würde nicht nur zusätzlichen Transportaufwand, sondern auch erheblichen Wasser- und Energieverbrauch bedeuten, vom höheren CO2 Ausstoß ganz zu schweigen.

Ohne ein Mehrwegkonzept müsstest du die Glasflaschen bei dir zuhause selbst entsorgen. Da eine leere Flasche etwa 500 Gramm wiegt, wären das bei einem 7-tägigen Cleanse schon gewichtige 21 Kilo, die du zum Glascontainer bringen müsstest. Ein Gang, den wir dir gerne ersparen.

Weitere Nachteile von Glas sind die höheren Versandkosten wegen des größeren Gewichts und, nicht zu unterschätzen, die Bruchgefahr! Die Sortierzentren der großen modernen Paketzustelldienste sind heute vollautomatisiert, was mit einem erheblichen Risiko für Beschädigung einhergeht.

Was ist mit Bioplastik, PLA etc.?
Auch damit setzen wir uns bereits seit geraumer Zeit auseinander, konnten bislang aber keine zufriedenstellende Lösung finden. Aus verschiedenen Gründen: Der landwirtschaftliche Anbau von großen Mengen von Mais oder Rüben, wie sie für die Herstellung von Bioplastik benötigt werden, ist umstritten, denn für deren schnelles Wachstum werden die Böden stark überdüngt und damit auch unser Grundwasser kontaminiert.

Der entscheidende Punkt aber ist, dass Bioplastik, ganz anders als es sein Name vermuten lässt, aktuell nur schwer recyclebar ist und daher meist gar nicht recycelt wird. Von biologisch abbaubar oder gar kompostierbar kann leider kaum die Rede sein. Die Abbauzeit beträgt in der Regel ca. 3 Monate, was den meisten Abfallentsorgungsbetrieben zu lange ist. Deshalb landet das Bioplastik oft zusammen mit herkömmlichen Stoffen in der Verbrennungsanlage (siehe u.a. hier). So lange dies der Fall ist, ist die Verwendung von Flaschen aus Bioplastik nahezu absurd, noch dazu, weil sie um ein Vielfaches teurer sind, was sich dann auch im Preis unserer Produkte wiederspiegeln müsste.

Was ist unser Beitrag für die Umwelt?
Bei der Isolierung unserer Versandverpackungen setzen wir auf natürliche Materialien wie Stroh und Hanf, die als Nebenprodukt bei der Ernte anfallen. Die Produktion dieser Isolierungen wird außerdem durch erneuerbaren Energien betrieben, weshalb weniger Energie benötigt wird, was die Verpackungslösung noch umweltfreundlicher macht.

Unsere Umkartons und Tragetaschen sind aus umweltfreundlicher Pappe. Wir verzichten außerdem auf Strohhalme, weiteres Verpackungs- sowie Werbe- und Broschürenmaterial. Zusammen mit deinen Produkten bekommst du lediglich unseren Mini Cleanse Guide, alle anderen Infos senden wir dir bereits vorab auf elektronischem Wege.

Plastikflaschen & Gesundheit
Der Gesundheit zu Liebe verwenden wir nur BPA (Bisphenol A)-freie Plastikflaschen, da speziell dieser Stoff als sehr gesundheitsschädlich gilt. Da sich unsere Säfte nach der Herstellung nur kurze Zeit in den Flaschen befinden (sie sind ja nur wenige Tage haltbar) und außerdem stets gekühlt werden müssen, ist auch das Risiko der Diffusion von anderen potenziell gesundheitsbedenklichen Stoffen kaum gegeben. Denn Diffusion wird vor allem durch Erwärmung und längeren Kontakt mit einem Produkt begünstigt.

Plastikflaschen & Umwelt
Durch das geringere Gewicht im Vergleich zu Glas wird weniger Energie beim Transport benötigt, so dass so der CO2 Ausstoß geringer ausfällt.

Anders als in vielen Entwicklungs- oder Schwellenländern sind wir als Unternehmen, das hierzulande Verpackungen in den Verkehr bringt, für deren Sammlung, Sortierung und Weiterverarbeitung mit verantwortlich und zahlen dafür auch einen festgesetzten Beitrag.

Übrigens: Das größte Problem mit Plastikmüll besteht vor allem in den Ländern, in denen es keine kontrollierte Abfallsammlung gibt. Das gilt vor allem für Länder in Südostasien, wo Müll nicht kontrolliert eingesammelt, geschweige denn getrennt oder recycelt, sondern häufig einfach irgendwo abgeladen wird. Über Flüsse und aus ungesicherten Deponien ergießt sich dann ein wahrer Strom aus Plastikmüll in die Meere.